© Boris Bloch
04.06.2017 19:30 Festsaal

Liszt-Biennale Boris Bloch: Rollenspiele

Boris Bloch - Klavier

Werke von FRANZ LISZT zum Motto der Biennale

150 JAHRE NACH DER LEGENDÄREN DEUTSCHEN ERSTAUFFÜHRUNG VON LISZTS „Legende von der heiligen Elisabeth“ unter Leitung des Komponisten zur 800-Jahr-Feier der Wartburg gibt der europäische Meisterpianist Boris Bloch an gleicher Stelle ein Rezital mit Werken des gleichen Komponisten, nun im überall zu bemerkenden Umfeld der 500-Jahr-Feier der Reformation. Bloch widmet sich der Vielfalt des Lisztschen Klavierwerkes, dem musikalischen Niederschlag der vielen Rollen, die Liszt überzeugend verkörperte. Auch indem er die verschiedenartigste Musik anderer Komponisten und Zeiten auf sein Instrument, auf das Klavier und damit an sich zog, sie sich (und uns) neu und anders aneignete. Wie Boris Bloch einmal schrieb: als amouröser Neapolitaner, inbrünstiger oder devoter Priester, als Müller am Bach, Gretchen am Spinnrad, als Tristan und Isolde gleichermaßen, Aufständischer, Rezitator, als Inszenierender von Klang und Licht usw. usw.

  • „Die Rollen des großen Klaviermagiers Franz Liszt“
  • „Der Wagnerianer" - Pilgerchor aus der Oper „Tannhäuser“ von Richard Wagner, S 443 (1862)
  • „Der Abbé von Rom“ - Ave Maria („Die Glocken von Rom“), S 182 (1862); „Les jeux d'eaux à la Villa d'Este“, S 163/4 (1877); („Die Wasserspiele der Villa d’Este“); „Aux Cyprès de la Villa d'Este“, Threnodie I, S 163/2 (1877) („In den Zypressen der Villa d’Este“, Trauergesang I)
  • „Der Europäer aus dem Osten“ - Zwei Polonaisen, S 223 (1851): 1. c-Moll, mélancolique“, 2. E-Dur
  • „Der Tonmaler“ - Zwei Konzertetüden, S 145 (1862): „Waldesrauschen“ und „Gnomenreigen“
  • „Chasse-neige“ - Etude d’exécution transcendante Nr. 12, S 139/12 (1851) („Schneetreiben“)
  • „Der unglücklich Verliebte“ - Drei Lieder von Franz Schubert: „Gretchen am Spinnrade“ S 558/8 (1838), „Wohin“ und „Der Müller und der Bach“, S 565/5 und 2 (1846)
  • „Der Volkstribun“ - „Funérailles“ („Oct. 1849“) aus „Harmonies poétiques et religieuses“, S 173/7 (1853) („Leichenbegängnis“)
  • „Der amouröse Neapolitaner“ - Tarantella aus „Venezia e Napoli“, S 162/3 (1859)

Alle Originalwerke und Bearbeitungen sind von Franz Liszt (1811 – 1886)


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