Alexander Lonquich by CecopatoPhotography
14.08.2021 19:30 Festsaal

MDR Musiksommer auf der Wartburg Piano-Forte

Alexander Lonquich - Klavier

Ludwig van Beethoven Dreiunddreißig Variationen über einen Walzer von Anton Diabelli C-Dur op. 120
F. Schubert Sonate B-Dur D 960

Das Thema habe einen „Schusterfleck", soll Beethoven noch geätzt haben, bevor er sich in die Arbeit stürzte. Statt nur einer Variation, die sich der komponierende Verleger Anton Diabelli von einem eigenen Walzer gewünscht hatte, lieferte Beethoven schließlich 33. Die sogenannten Diabelli-Variationen wuchsen sich zu einem seiner Hauptwerke aus, über das der Dirigent Hans von Bülow urteilte, es sei ein „Mikrokosmos des Beethovenschen Genius, ja, sogar ein Abbild der ganzen Tonwelt." Alexander Lonquich findet einen Vergleich, der Beethoven wohl gefallen hätte: Als eine Art Prometheus habe sich der Komponist an das Thema gekettet, um zu beweisen, was damit möglich sei. Den Variationsmarathon konfrontiert der Pianist mit Franz Schuberts letzter Klaviersonate – dem berührenden Schwanengesang eines großen Beethoven-Bewunderers.

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