Wartburg - Magazin - Foto: bbsmedien

Objekt des Monats Lieblingsstücke unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Jeden Monat stellt eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter der Wartburg sein derzeitiges Lieblingsobjekt vor. Dabei kann es sich ebenso um Kunstwerke aus der Dauerstellung, der aktuellen Sonderausstellung oder dem Depot wie auch um Objekte im Burggelände handeln – seien es kunstvolle Türklopfer, Kapitelle oder seltene Pflanzen aus dem Burggarten.

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Der sogenannte Dürerschrank in der Kunstsammlung der Wartburg

Heike Breitenstein, Burgvögtin der Wartburg, stellt ihr Lieblingsobjekt des Monats September 2020 vor: „Der sogenannte Dürerschrank im Museum der Wartburg ist mein Lieblingsobjekt des Monats, denn immer wenn ich ihn anschaue, kann ich etwas Neues entdecken. In den Reliefs an den Türen und Randleisten sind zahlreiche Figuren dargestellt, die antike Geschichten erzählen.”

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Die Kanonen auf der Schanze der Wartburg

Uwe Stein, Tischlermeister in der Bauhütte der Wartburg, stellt sein Lieblingsobjekt des Monats August 2020 vor: „Es sieht schon ein wenig bedrohlich aus, wenn man die letzten Meter zur Burg hinaufgeht und dort zwei Kanonen sieht, die nach Eisenach gerichtet sind. Tatsächlich hatten diese Geschütze aber lange Zeit eine wichtige und „friedliche“ Funktion, denn sie wurden gezündet, wenn in der Stadt ein Feuer ausgebrochen war.“

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Der Minnegarten unterhalb der Wartburg

Diana Gröger, Mitarbeiterin im Museumshop, stellt ihr Lieblingsobjekt des Monats Juli 2020 vor: „Es gibt noch verwunschene Orte mit einer ganz besonderen Stimmung im Gelände der Wartburg. Der Minnegarten zwischen Burg und Hotel ist so ein Platz. Hier blühen im Sommer die wunderschönsten Rosen, die man bei einem Blick aus dem Fenster des Museumsladens entdecken kann.“

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Piqueur- oder Parforcehorn

Michael Jacobs, als Magazinmeister zuständig für die Kunstsammlung der Wartburg, stellt sein Lieblingsobjekt des Monats Juni 2020 vor: In der Ausstellung „Im Bann des Genius Loci – Die Wartburg und die Musik“, die sehr eindrucksvoll die intensiven Verknüpfungen der Wartburg mit der Musik vom hohen Mittelalter bis hin zu moderner Musik in verschiedensten Facetten dokumentiert, lenkt ein Jagdhorn die Aufmerksamkeit auch auf ein musikalisches Randgebiet: die Wartburg, die durch ihre Lage in bergig-bewaldeter Umgebung als Jagdschloss genutzt und somit eine Pflegestätte waidmännischen Brauchtums und Musik wurde.“

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„Dich, teure Halle, grüß' ich wieder“Der zweite Akt von Richard Wagners „Tannhäuser“, 1963 vom DDR-Fernsehen auf der Wartburg gedreht.

Andreas Volkert, Leiter der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen auf der Wartburg, stellt sein Lieblingsobjekt des Monats Mai 2020 vor: „Die Aufnahme des 2. Aktes von Richard Wagners Tannhäuser, die ab 17. Mai 2020 in der Sonderausstellung über die Wartburg und die Musik zu sehen und hören sein wird, zeigt eine ganz besondere Inszenierung des Werks, das untrennbar mit der Wartburg verbunden ist.“

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Auf den Spuren der heiligen Elisabethim Palas auf der Wartburg

Grit Jacobs, Leiterin der Sammlungen, begibt sich im Monat April 2020 auf die Spuren einer Heiligen: „Seit vor Kurzem die Museen geschlossen und Veranstaltungen abgesagt werden mussten, ist auch die Wartburg ein stiller Ort geworden. Ein Grund mehr, wieder einmal in ihre Geschichte einzutauchen, in Gedanken die Räume zu durchwandern und sich dabei auf die Spuren einer Heiligen zu begeben, die sich in der Gegenwart ganz gewiss bei der Pflege von Kranken und Hilfsbedürftigen aufgeopfert hätte.“

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